Das Pfingstturnier 1996

29.02.2004

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Pfingstturnier

Vergangenen Turniere

Bereits zum dritten Mal veranstalteten wir im Jahr 1996 unser Pfingstturnier (am 25. und 26. Mai). Das Zelt stand in diesem Jahr erstmals dort, wo es noch heute steht, hinter der Mehrzweckhalle Inheiden. Erstmals zelteten unsere Gäste direkt an der Halle, was dazu führte, daß alles noch enger und familiärer wurde. Also so, wie wir es uns schon immer gewünscht hatten.

Bereits am Freitag stand das gemütliche Beisammensein und der Gedankenaustausch im Vordergrund. Die Stimmung zerrte bereits da an so manchem Stimmband. Bis in die frühen Morgenstunden des Samstags hinein konnte man sehr weit ins Dorf die Fangesänge hören und schon da war klar: Die Wahl der stimmungsvollsten Mannschaft würde nicht so klar und eindeutig werden wie im Jahr zuvor.

Am Samstag begann das Turnier mit teilweise doch recht deutlich gezeichneten Gesichtern bei einigen Spielern, ob durch recht weite Anreise oder durch intensives Feiern verursacht, sei dahingestellt. Alles in allem blieben die Spiele recht ruhig, einzelne Nickligkeiten auf dem Platz (Faustschläge, Diskussionen, Androhung der Abreise) wurden schließlich im Zelt wieder weitgehend bereinigt. Insgesamt überwog die gute Stimmung und der Spaß an der Freude.

Einzig das Wetter hatte es wieder mal nicht gut mit uns gemeint: Immer wieder einzelne Schauer und böiger Wind beeinträchtigen das Spielgeschehen. Nach den Vorrundenspielen am Samstag traf man sich abends im Zelt: DFB-Pokal-Endspiel in Berlin zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC. Auf der organisierten Groß-Leinwand wurde das Spiel von vielen verfolgt und kommentiert. Anschließend wie am Freitagabend: Diskussionen, Schlachtgesänge, der eine oder andere Flirt...

Am Pfingstsonntag hatte sich das Wetter deutlich gebessert: Sonne pur, Temperaturen um 26 Grad - ideale Voraussetzungen. Nach den letzten Gruppenspielen wurde eine Endrunde gespielt, um die Paarungen für die Platzierungsspiele zu ermitteln. Obwohl es schon jetzt auf dem Platz um etwas ging, blieb es ruhig, friedlich, freundlich.

Schließlich das Endspiel als Höhepunkt des Tages: Löwen-Fanclub Mainhattan gegen Rote Teufel Bad Nauheim. Hier gewannen die Roten Teufel mit 1:0, holten sich den Turniersieg bei uns zum 2. Mal und erstmals unseren Wanderpokal.

Die Platzierungen:
1. Rote Teufel Bad Nauheim
2. Löwen-Fanclub Mainhattan
3. Eishockeyfreunde Duisburg 1
4. Devils Iserlohn
5. Leergut Ichelhausen
6. Eishockeyfreunde Duisburg 2
7. Heuwischtiger Waltendorf
8. BSC Lich
9. Fangemeinschaft Lünen/Dortmund
10. Sportschaurunde Rudingshain
11. Eisteufel Dinslaken
12. Skatclub Inheiden
13. Wild Lions Düsseldorf
14. JRK Inheiden
15. Domstadt Eagles Wetzlar
16. Bistro Laternchen

Den Pokal für die am weitesten angereiste Mannschaft erhielten die Heuwischtiger Waltendorf, dessen Mitglieder immerhin 442 Km nach Inheiden angereist waren. Der erste Vorsitzende Michael Stein hatte einige Mühe, den Trubel und die La-Ola-Wellen im Zaum und sich selbst auf der Cola-Kiste zu halten. Jeder wurde bei der Sieger-Ehrung bejubelt, egal ob Erster oder Letzter.

Blieb noch eine Entscheidung offen: Die stimmungsvollste Mannschaft. Wir hatten die Qual der Wahl und wussten nicht so recht, wem wir den Krug überreichen sollten. Schliesslich hatten wir uns nicht auf eine Mannschaft, sondern auf die stimmungsreichste Person des Turniers geeinigt: „Uli aus Dinslaken“. Auch er wurde mit „Uli, Uli“-Rufen heftigst gefeiert. Ein Grossteil der Mannschaften reiste zwar noch am gleichen Tag ab, aber einige blieben auch noch, machten einen gemütlichen Kehraus am Sonntagabend und rundeten so das Turnier ab.

Andreas Schmid