Das Pfingstturnier 1995

29.02.2004

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Pfingstturnier

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Das 2. Pfingstturnier fand am 03. und 04. Juni 1995 in Inheiden statt.

Erstmals hatten wir einen Wanderpokal zu vergeben, den „Laternchen-Wanderpokal“. Warum dieser Name? Nun, unser damaliges Vereinslokal war das Bistro Laternchen in Inheiden, dessen Besitzer Helmut Hofmann den Wanderpokal gestiftet hatte.

Hierfür nochmals unseren herzlichen Dank.

Zum Geschehen des Pfingstturniers:

Die Fanclubs reisten zum größten Teil bereits am Freitag an, sodaß wir unseren Plan, am Freitag einen gemütlichen Abend im Kreise des Fanclubs bei Pizza und Bier zu verbringen ganz schnell vergessen konnten. Zwar regnete es auch im 2. Turnierjahr, aber nicht ganz so schlimm wie im Jahr 1994 und außerdem hatten wir uns diesmal ein Zelt gemietet, dass den Regen draußen ließ. Von den 16 gemeldeten Mannschaften kamen damals zwar nur 12 nach Inheiden, davon waren aber immerhin 7 Eishockey-Fanclubs
(Devils Iserlohn, Rote Teufel Bad Nauheim, Eisteufel Dinslaken, Teekocher Bad Nauheim, Penalty-Geier Burkhards, Domstadt Eagles Wetzlar und Fangemeinschaft Luenen/Dortmund).

Am Samstag ging es dann los und es war eigentlich wie im Jahr zuvor: Die vom Feiern des Vorabends noch müden Krieger brachten ihre „Pflichtaufgabe“ im Inheidener Regen hinter sich, um anschließend im Zelt über die Schiris, das eigene Unvermögen den Ball gerade zu schießen und über Gott und die Welt zu diskutieren bzw. zu schimpfen. Am Samstag hatten wir in diesem Jahr auf einen Discjockey verzichtet und einfach selbst ein paar CDs aufgelegt. Der Stimmung tat das keinen Abbruch, im Gegenteil.

Zu den Ergebnissen:

Sieger wurde das Team vom Inheidener „Bistro Laternchen“ unter der Leitung von Alexander Prost, sodaß unser Wanderpokal zunächst einmal im eigenen Ort ein Jahr lang verblieb. Stimmungsvollste Mannschaft wurden die „Devils“ aus Iserlohn (heißen heute „Eissportfreunde Iserlohn“). Insgesamt hatte sich unser Turnier gegenüber dem ersten Jahr schon um einiges gesteigert, was Stimmung und Organisation anbelangte. Ein Problem war sicher der Standort des Zeltes. Da es auf einer Wiese stand, kam es über kurz oder lang hinter und vor der Theke zur Schlammbildung, was dann vor allem an den Klamotten einige Spuren hinterließ. Hier mußte auf Dauer eine andere Lösung gefunden werden. Auch im Hinblick auf den Ärger mit den Landwirten, wegen der Wanderungen durch die anliegenden Felder, war eine Verlegung angesagt. Was man bedenken mußte, war der Weg vom Sportplatz zum Zelt, aber auch zur Dusche. Das durfte einfach alles nicht zu weit auseinander liegen. Hinzu kam noch, daß die Zelte der Turnierteilnehmer auch in Reichweite liegen mußten.

Eine Lösung für alle diese Probleme fanden wir schließlich im Jahr 1996, auch in Zusammenarbeit mit unserem Ortsvorsteher Heinz-Joachim Schäfer.

Andreas Schmid