Die internationalen Eishockey-Regeln

Regel 617 - Mit dem Stock haken

12.04.2004

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Eishockeyregeln


Regel 617 - Mit dem Stock haken

a) Eine kleine Strafe ist gegen jeden Spieler zu verhängen, der das Vorwärtskommen eines Gegners durch Haken mit seinem Stock unterbindet oder zu unterbinden sucht.

b) Eine Große Strafe ist gegen jeden Spieler zu verhängen, der einen Gegner durch Haken mit dem Stock verletzt.

c) Wenn ein Spieler, der den Puck außerhalb seiner eigenen Verteidigungszone führt und keinen Gegner als den Torhüter zu passieren hat, mit dem Stock gehakt oder an ihm auf andere Weise von hinten ein Foul verübt wird, wodurch er an einer aussichtsreichen Torchance gehindert wird, muß der schuldlosen Mannschaft ein Strafschuss zugesprochen werden. Der Schiedsrichter darf jedoch das Spiel erst unterbrechen, nachdem die angreifende Mannschaft den Puck an die verteidigende Mannschaft verloren hat.

Note: Diese Regel dient dazu, eine aussichtsreiche Torchance wiederherzustellen, die durch ein Foul von hinten verlorenging.

Unter „Führen des Pucks" versteht man das Vorwärtsbewegen des Pucks mit dem Stock. Wenn der Puck beim Vorwärtsbewegen von einem anderen Spieler oder dessen Ausrüstung berührt wird, das Tor erreicht oder sonstwie außer Kontrolle gerät, gilt der Spieler nicht mehr als Puckführender.

d) Wenn, nachdem der gegnerische Torhüter vom Eis genommen wurde, ein Spieler, der den Puck außerhalb seiner eigenen Verteidigungszone führt, mit dem Stock gehakt oder an ihm ein anderes Foul verübt wird, wobei dieser zwischen sich und dem gegnerischen Tor keinen Gegenspieler hat und ihm dadurch eine aussichtsreiche Torchance verlorengeht, muß der Schiedsrichter sofort das Spiel unterbrechen und der angreifenden Mannschaft ein Tor zuerkennen.

Note: In Übereinstimmung mit der Regel 617 c) und d) ist die genaue Position des Pucks maßgebend.
Der Puck muß sich komplett außerhalb der blauen Linie der Verteidigungszone befinden, um auf einen Strafschuss c) oder auf ein zugesprochenes Tor d) zu entscheiden.

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