Die internationalen Eishockey-Regeln

Regel 303 - Torhüterausrüstung

11.02.2004

Startseite

Eishockey

Eishockeyregeln


Regel 303 - Torhüterausrüstung

a) mit Ausnahme der Schlittschuhe und des Stockes darf die vom Torhüter getragene Ausrüstung nur zum Zwecke des Schutzes von Kopf und Körper hergestellt sein. Sie darf keine Kleidungsstücke oder irgendwelche „Kniffe" enthalten, die dem Torhüter eine unerlaubte Hilfe beim Hüten des Tores gewähren könnten.

Note: Unterleibschürzen, die sich von der vorderen Hosenseite auf den Oberschenkel ausdehnen, sind verboten.

b) Die von den Torhütern getragenen Beinschützer dürfen in der extremen Breite jeweils 30 cm nicht überschreiten, wenn sie auf den Beinen des Torhüters aufgeschnallt sind.

c) Die maximale Breite des auf dem Rücken des Stockhandschuhs befestigten oder als ein Teil desselben bestehenden Schutzpolsters darf an keiner Stelle 21 cm überschreiten und eine Länge von höchstens 42 cm haben. Der Fanghandschuh darf am Handgelenk an keiner Stelle breiter als 21 cm sein und seine Gesamtlänge darf 42 cm nicht überschreiten.

Taschen auf Fanghandschuhen sind verboten. Eine „Tasche" sind übermäßige Schnürungen oder Gurten oder ähnliches, die im Fanghandschuh des Torhüters den ausgestreckten Daumen und Zeigefinger über das notwendige Maß hinaus verbinden, wodurch ein Taschen- oder Beuteleffekt entsteht.

Sollte an einem Handschuh vom Hersteller oder einer anderen Person eine Tasche, ein Beutel oder eine andere Vorrichtung angebracht worden sein, ist dieser Handschuh regelwidrig. Einem Torhüter ist es nicht gestattet, einen derartigen Handschuh zu verwenden und er ist von der Teilnahme am Spiel ausgeschlossen, bis der regelwidrige Ausrüstungsteil richtiggestellt bzw. ersetzt wurde. Gegen einen Torhüter, der einen derartigen Ausrüstungsgegenstand verwendet, ist eine kleine Strafe zu verhängen.

Torhütern ist es nicht gestattet, an der Unterseite ihrer Beinschützer vor den Schlittschuhen etwas zu befestigen, um den Zwischenraum vom unteren Rand der Schützer bis zu Eisfläche zu überbrücken.

An einen Torhüter, der einen derartigen Ausrüstungsgegenstand trägt, ist eine kleine Strafe zu verhängen, und er ist von der Teilnahme am Spiel ausgeschlossen, bis der regelwidrige Ausrüstungsteil richtiggestellt bzw. ersetzt wurde.

Note: Das Vermessen von Torhüterausrüstung darf dann nur unmittelbar nach einem beendeten Spieldrittel verlangt werden. Sollte ein Ausrüstungsteil als regelwidrig befunden werden, ist gegen den Torhüter eine kleine Strafe zu verhängen. Sollte die Beschwerde nicht gerechtfertigt sein, wird gegen die Mannschaft, die das Vermessen verlangt hat, eine kleine Bankstrafe verhängt.

<< zurück weiter >>