Die internationalen Eishockey-Regeln

Regel 202 - Kapitän der Mannschaft

11.02.2004

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Eishockeyregeln


Regel 202 - Kapitän der Mannschaft

a) Jede Mannschaft hat einen Kapitän und nicht mehr als zwei Ersatzkapitäne zu benennen. Nur diese haben, wenn sie sich auf dem Spielfeld befinden, das Recht, mit den Schiedsrichtern Fragen zu erörtern, die sich auf die Auslegung der Regeln im Verlauf des Spieles beziehen. Befindet sich kein Kapitän oder Ersatzkapitän auf dem Spielfeld, kann sich der Kapitän oder Ersatzkapitän nur auf das Spielfeld begeben, wenn er vom Schiedsrichter dazu aufgefordert wurde. Kommt ein Kapitän oder Ersatzkapitän ohne Aufforderung durch den Schiedsrichter auf das Spielfeld, ist gegen seine Mannschaft eine kleine Bankstrafe zu verhängen. Befinden sich Kapitän und Ersatzkapitän auf dem Spielfeld, hat nur der Kapitän das Recht, den Schiedsrichter wegen der Regelauslegung zu befragen.

Gegen jeden Spieler, ausgenommen der Kapitän und der Ersatzkapitän, der aus der Spielerbank herauskommt und aus irgendeinem Grund beim Schiedsrichter oder bei den Linienrichtern protestiert oder interveniert, wird eine Disziplinarstrafe zusätzlich zu einer kleinen Strafe nach Regel 601 a) - Beschimpfung von Offiziellen - verhängt.

Eine Beschwerde über eine Strafe fällt NICHT unter den Begriff der „Regelauslegung". Deshalb wird auch gegen jeden Kapitän bzw. Ersatzkapitän so wie jeden anderen Spieler, der eine derartige Beschwerde führt, - eine kleine Strafe nach Regel 601 a), Beschimpfung von Offiziellen, verhängt.

Der Kapitän muß den Buchstaben „C" und die Ersatzkapitäne den Buchstaben „A" ca. 8 cm hoch und in einer Kontrastfarbe an einer gut sichtbaren Stelle auf der Vorderseite ihrer Dressen tragen.

Werden diese Buchstaben nicht getragen, können die Vorrechte nach diesem Regelabschnitt nicht in Anspruch genommen werden.

b) Dem Schiedsrichter und offiziellen Punktrichter sind vor Spielbeginn die Namen und Nummern des Kapitäns sowie der Ersatzkapitäne zu nennen.

c) Einem Torhüter, spielenden Trainer oder spielenden Mannschaftsleiter ist es nicht gestattet, als Kapitän oder Ersatzkapitän zu fungieren oder das Amt des Kapitäns oder Ersatzkapitäns auszuüben.

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