Fahrt nach Duisburg 2000

12.04.2004

Startseite

Aktivitäten

Der EFC unterwegs

Wieder einmal hatten wir uns auf den Weg nach Duisburg gemacht. Wir hatten keine Mannschaft zusammen bekommen, deshalb waren wir sozusagen „außer Konkurrenz“ anwesend. Einige ließen es sich nicht nehmen, bei anderen Mannschaften mitzuspielen und wir hatten insgesamt unseren Spaß.

Einziges Manko an diesem Wochenende war das Wetter. Es schüttete schon auf der Hinfahrt nicht aus Eimern, sondern man konnte schon von Fässern sprechen. Aber das war noch harmlos, als wir endlich in Duisburg angekommen waren. Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut hatten, fing es plötzlich wieder sintflutartig an zu regnen. Im Nu stand das ganze Gelände unter Wasser. Etwa 1 cm unterhalb der Zelteingänge blieb das Wasser stehen, sodaß zumindest die Schlafsäcke trocken blieben.

DSC00026.jpg
Duisburg im Regen

Unsere Freunde aus Duisburg sahen sich gezwungen, Tische und Bänke in Doppelreihen auf den Boden zu legen, damit man nicht bis oberhalb des Knöchels im Wasser versank und trocken an den Thekenwagen gelangen konnte. Auf jeden Fall war es unglaublich. Der Stimmung tat das indes keinen Abbruch. Man trank, sang und feierte bis in den frühen Morgen hinein, umso schwerer fiel es den Akteuren am folgenden Samstag,

DSC00035.jpg
Andreas Schmid

das Frühstück zu sich zu nehmen und noch viel schwerer, Fußball zu spielen.

DSC00038.jpg
Unser Sportwart Alexander Prost

Am Abend traf man sich dann im Zelt: Duisburger, Neuwieder, Krefelder um im Zelt zu feiern, daß wenigstens ein paar den Tag überlebt hatten. Also ehrlich, ich habe noch nie ein Turnier erlebt, an dem so oft der Rettungswagen gerufen werden mußte. Dabei war das Turnier nicht unfair, sondern Dusseligkeiten oder Verletzungen ohne Fremdeinwirkung waren die Regel.

Zurück zum Feiern im Zelt: Die Eishockeyfreunde Duisburg hatten wieder eine Tombola organisiert. Die Preise reichten von der Dose Cola bis hin zu Trikots. Dabei schaffte es unser Sportwart Alexander Prost immerhin das Kunststück, alle drei Taschenlampen zu gewinnen, wobei eine gar nicht, eine nur unwillig und die dritte nur sehr zaghaft funktionierte. Der eigentliche Schönheitsfehler war, daß der Cognac schon zu früher Stunde ausgegangen war und man sich mit anderen alkoholische Getränken behelfen mußte. Zum Schluß sei nochmals die ausgezeichnete Organisation hervorgehoben, aber auch in besonderem Maße die Frikadellen und der Kartoffelsalat von Anne.

Andreas Schmid