Time out

Ausgabe vom 22.06.2004

05.07.2004

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Time Out

Der etwas andere Pfingstturnier-Rückblick...

Geschafft! Das 11. Pfingstturnier liegt hinter uns. In diesem Jahr mit „nur” 18 Mannschaften, aber ich denke im großen und ganzen wieder mal gelungen! Sicher gibt es das eine oder andere zu kritisieren, zu ändern, aber wir sollten uns nicht schlechter machen, als es unsere Gäste tun!

Warum kommen seit vielen, vielen Jahren immer wieder die gleichen Mannschaften nach Inheiden? Bestimmt nicht, weil unser Turnier schlecht läuft oder keinen Spaß macht. Die meisten, die zu uns kommen fühlen sich wohl und das ist die Hauptsache! Das liegt nicht zuletzt an uns, an allen Mitgliedern, die vom Aufbau am Donnerstag bis zum Abbau am Montag mitgeholfen haben, dieses Turnier zu dem Erfolg werden zu lassen. An dieser Stelle nochmal an jeden persönlich von mir der Extra-Dank und das Sonderlob für den Einsatz an diesem langen Wochenende. Klar ist, daß das Lob für die „Langzeitaktiven” größer und intensiver ausfallen muß, aber der Vorstand freut sich über jeden, der hilft und sei es nur eine einzige Stunde. Die Ernte des Turniers werden wir dann wieder bei unserer Grillfeier und der Weihnachtsfeier ausgiebig genießen können!

Allerdings muß man auch dem einen oder anderen in naher Zukunft mal gewaltig auf die Füße treten. Ich nehme an dieser Stelle durchaus in Kauf, daß der eine oder andere mich in den nächsten Wochen nicht mehr ganz so freundlich begrüßt, aber Wahrheiten müssen ausgesprochen werden: Wir, der Vorstand, sind seit Jahren der Ansicht, daß es nicht sein kann, daß auch nur eines der Mitglieder Fußball spielt, während sich andere an der Theke, am Grill oder sonstwo den Arsch aufreißen, um das Turnier erfolgreich werden zu lassen. Das ist unkollegial und unfair! Dabei spielt es keine Rolle, daß das Turnier läuft, weil alle Arbeitsstellen besetzt sind, sondern darum, daß wir nur gemeinsam streßfrei arbeiten können und dabei jeder noch irgendwie Spaß hat.

Das kann nur dann funktionieren, wenn immer wieder Leute bereit sind, auch mal an den Grill oder an die Theke zu gehen, ohne auf irgendeinem Plan zu stehen. Ich hoffe, daß da bei einigen noch ein gewisser „Reifeprozeß” einsetzt. Für nächstes Jahr steht auf jeden Fall jetzt schon fest, daß kein Mitglied spielen wird und auch jeder einspringen muß, soweit anwesend, selbst wenn er nicht auf einem Plan steht (es sei denn er hat sehr, sehr, sehr gute Gründe dafür!) Nun genug mit der Schelte, aber das muß mal gesagt werden, auch oder gerade nach einem gut verlaufenen Turnier!

Besonders gefreut habe ich mich über die vielen Fanclub-Teams, die wir dieses Jahr bei uns hatten. Vor allem der junge Fanclub aus Landshut, hat für viel Furore, Stimmung und Freude gesorgt, nicht nur bei uns, sondern auch bei den „altgedienten” Teilnehmern. So einen stimmungsvollen Freitag wie in diesem Jahr hatten wir, so lange ich denken kann, noch nie! Wir hatten im letzten Jahr versprochen, daß wir uns wieder mehr in Richtung der Eishockey-Fanclubs orientieren werden, das haben wir gehalten. Klar ist aber auch, daß wir ganz ohne „Schoppenmannschaften” langfristig nicht auskommen werden. Die (Schoppen-)Mannschaften, die dieses Jahr da waren, werden sicher nächstes Jahr nicht wieder alle da sein, aber wir sind, so glaube ich, auf einem guten Weg, die richtige Mischung für unser Turnier zu finden.

Das Turnier an sich hatte zwei große Mängel: Die fehlenden Schiedsrichter und die vergessenen Sanitäter! Das darf sich nächstes Jahr nicht wiederholen. Die Sanis wurden schlichtweg vergessen, dafür gibt es keine Entschuldigung, nur die Erkenntnis, daß wir Glück hatten... Bei den Schiedsrichtern zeigt es sich jedes Jahr deutlicher: Hier kommen wir an grundsätzlichen Änderungen nicht vorbei. Ich glaube allerdings nicht, daß wir durch „Profis” weniger Diskussionen hätten und der Turnierverlauf und -ausgang in diesem Jahr unterm Strich anders gewesen wäre. Wer am Ende eines 2-tägigen Turniers gewinnt, hat das auch in aller Regel verdient.

Die Leute, die am heftigsten über die Schiedsrichter meckern, haben oftmals selbst noch nie gepfiffen und wissen gar nicht wie schwer das sein kann! Ich persönlich bedanke mich an dieser Stelle nochmals bei allen, die bereit waren zu pfeifen und sich der Meute zum Fraß vorwerfen zu lassen. Ihr habt meinen Respekt und meine Hochachtung, auch wenn ich selbst nicht alle Entscheidungen für richtig befinden konnte. Aber Fehler macht nur, wer bereit ist, seine Grenzen auszutesten!

Ich denke, die Neuerung mit dem Fanclub-Meister wird einiges dazu beitragen, daß wir in den nächsten Jahren noch viele, viele Fanclubs (auch Neue!) bei uns begrüßen dürfen. Auch der neue „Spiele-Abend” am Samstag ist sicher positiv zu bewerten. Wir müssen allerdings darauf achten, daß die Spiele „ruckzuck” über die Bühne gehen, damit kein unnötiger Leerlauf entsteht. Insgesamt bin ich mit dem Verlauf in diesem Jahr zufrieden, wir wollen und werden uns im nächsten Jahr weiter steigern!

Soviel an dieser Stelle zum Pfingstturnier 2004. Demnächst dann mehr zu unseren Aktivitäten im Jahr 2004...

Andreas Schmid